Wasserstoff – Brennstoffzelle – Toyota Mirai

Die Automobilindustrie wird nicht müde das Wasserstoff-Brennstoffzellen-Auto als die Zukunftsoption bei der Suche nach alternativen Antrieben zum Verbrennungsmotor zu propagieren. Nicht nur die Zeitungen und Automobilzeitschriften sind seit Jahren voll von diesen Meldungen auch die Blogs zum Thema sind es:
Mercedes setzt weiter auch auf Wasserstoff-Elektroautos
Mercedes: ein Tesla-Konkurrent und ein Fahrplan für saubere Antriebstechnik
Aber wo sind sie die Wasserstoffautos? Als Verbrennungsmotor sind sie schon lange gescheitert. Bleibt die Brennstoffzelle und da tut sich in letzter Zeit etwas. Toyota produziert seit einiger Zeit das erste Serien-Brennstoffzellen-Auto „Mirai“ (dt. Zukunft).
Wenn man sich das Video der Endmontage auf youtube ansieht dann ist das schon eine beeindruckende technische Meisterleistung von Toyota, die noch keinem anderen Automobilhersteller gelungen ist. Ist das Wasserstoff-Brennstoffzellen-Auto wirklich die Zukunft?

Am Beispiel des Toyota Mirai lässt sich exemplarisch sehr gut demonstrieren, was es technisch bedeutet ein solches Auto zur Serienreife zu bringen, was nicht gleichbedeutend mit einem Durchbruch ist, und welche Probleme sich in der Summe mit dem Energieträger Wasserstoff ergeben.

Wasserstoff ist das kleinste und leichteste Molekül das es gibt. Summenformel H2. Strukturformel H-H. Wasserstoff ist so leicht, dass er in der Atmosphäre aufsteigt und ins Weltall diffundiert. Es gibt daher keine nenneswerten Mengen in der Atmosphäre und auch keine nennenswerten natürlichen Quellen. Wasserstoff muss daher produziert werden. Da das Wasserstoffmolekül auch so klein ist diffundiert es durch alle Materialien hindurch. Ist der Wasserstoff also erst einmal produziert, ist mit ständigen Verlusten bei Speicherung und Transport (Pipelines) zu rechnen. Diese Eigenschaft ist es auch die zu einer Versprödung der Materialien führt, die mit dem Wasserstoff in Kontakt kommen (Wasserstoffversprödung), was vermehrte Korrosion und Alterung zur Folge hat.

Mit Sauerstoff O2 reagiert Wasserstoff exotherm, also unter Energieabgabe zu Wasser H2O. Dies ist die zentrale chemische Reaktion aus der die Nutzenergie zum Vortrieb gewonnnen wird. Als Knallgasreaktion kann sie einen Verbrennungsmotor antreiben, in der Brennstoffzelle liefert sie Strom. Im Verbrennungsmotor hat Wasserstoff fast alle Nachteile, die ein mit Benzin, Diesel oder Erdgas betriebener Verbrennungsmotor auch hat: ein schlechter Wirkungsgrad von durchschnittlich ca. 40% und Verbrennungsabgase, insbesondere Stickstoffoxide. Die Brennstoffzelle hat einen höheren Wirkungsgrad von bis zu 60% und emittiert nur Wasser.

Umgekehrt kann Wasserstoff endotherm d.h. unter Energieaufwand aus Wasser mittels Elektrolyse hergestellt werden. Hierzu kann z.B. Ökostrom verwendet werden und dann ist die Herstellung CO2-neutral. Der Wirkungsgrad ist aber mit 50% relativ schlecht d.h. nur die Hälfte des Stromes wird als Energie im Wasserstoff gespeichert, der Rest geht als Wärme verloren. Physicochemische Gesetze (2. Hauptsatz der Thermodynamik) verhindern hier eine wesentliche Verbesserung des Wirkungsgrades.
Wasserstoff kann auch aus Erdgas hergestellt werden. Dies erfordert weniger Energie, aber es entsteht dabei CO2 ist also nicht CO2-neutral.

Wie sieht nun die technische Umsetzung aus um daraus ein Serienauto zu machen. Zunächst die theoretisch möglichen Wege von H2-Erzeugung, -Lagerung und -Antriebs:

Erzeugung:

Erdgas -> Wasserstoff + CO2

  • Vorteil: billig
  • Nachteil: CO2-Emission
  • Fazit: nicht nachhaltig, Sackgasse

Wasser + Ökostrom -> Wasserstoff + Wärme

  • Vorteil: CO2-neutral
  • Nachteil: 50% Energieverlust
  • Fazit: hoher Energieverlust, aber einzig nachhaltig

Lagerung:

Druckkessel

  • Vorteil: technisch einfach
  • Nachteil: geringe Energiedichte
  • Fazit: machbar

Kryogen in flüssiger Form

  • Vorteil: hohe Energiedichte
  • Nachteil: technisch enorm aufwändig (Kühlung auf -253°C)
  • Fazit: nur für Raumfahrt machbar, für Laien nicht handhabbar

Transport:

Kryogen

  • Vorteil: kein Bau von Pipelines nötig
  • Nachteil: technisch enorm aufwändig
  • Fazit: nur für Überseetanker denkbar

Pipelines

  • Vorteil: technisch machbar
  • Nachteil: Leitungsverluste, Infrastruktur muss gebaut werden
  • Fazit: machbar, aber Wasserstofftankstellen müssen dort gebaut werden wo die Leitung steht

Antrieb:

Wasserstoff + Verbrenner

  • Vorteil: bekannte Technik
  • Nachteil: schlechter Wirkungsgrad, Abgase
  • Fazit: kaum Vorteile gegenüber Verbrenner, Sackgasse

Wasserstoff + Brennstoffzelle + Hybridbatterie + Konverter + Elektromotor

  • Vorteil: keine Abgase
  • Nachteile: aufwändige Technologie, wartungsintensive Brennstoffzelle
  • Fazit: machbar, siehe Mirai

Verschiedene technische Zweige scheiden also schon von vornherein aus. Übrig bleibt das was Toyota beim Mirai mit einem hochkomplexen mehrstufigen Hybridsystem beschreitet.
Der Wasserstoff wird in zwei große 100kg schweren Drucktanks eingefüllt. In der Brennstoffzelle wird daraus Strom und Wasser. Der Strom wird über eine NiMH-Batterie gepuffert um immer genügend Strom für die unterschiedlichen Lastzustände beim Fahren mit dem Elektromotor zu haben, da die Brennstoffzelle gleichmäßig gefahren werden muss. Dazwischen ist noch ein Konverter geschaltet, der die Spannung hochtransformiert und Wechselstrom für den Elektromotor liefert. Wie im obigen Video eindrucksvoll zu sehen ist das ganze Auto vorne und hinten mit Antriebstechnik vollgestopft. Die Kette sieht nun wie folgt aus:

Ökostrom: -> Leitung(^) -> Elektrolyse(^50%) -> Wasserstoff: -> Pipelines(^) -> Tankstelle(^) -> Drucktanks(^) -> Brennstoffzelle(^40%): -> Strom -> NiMH-Hybridbatterie(^20%)-> Strom -> Konverter(^) -> Wechselstrom -> Elektromotor: -> Antrieb

Eine lange Kette mit einem Haufen Umwandlungs-, Lagerungs- und Transportverlusten. Allein mit den Verlusten aus Elektrolyse, Brennstoffzelle und Batterie, bleiben vom Ökostrom am Ende nur noch klägliche 20% übrig. Das ist der Hauptgrund, dass das Wasserstoffauto kaum eine Zukunft hat.

Wie sieht es nun mit der Alltagspraxis eines solchen Autos, am Beispiel des Mirai aus:

Vorteile:
– das Tanken an der Wasserstofftankstelle dauert nur 5 Minuten für 500km Reichweite.
– das Tanken soll derzeit noch kostenlos sein

Nachteile:
– Wasserstoff muss und kann nur an Wasserstofftankstellen getankt werden, die sind aber noch sehr dünn gesät und sind in der Errichtung teuer (ca. 2 Millionen pro Stück)
– der Wasserstoff diffundiert durch alle Materialien. Wenn das Auto steht geht ständig Wasserstoff verloren.
– Wasserstoff ist im Gemisch mit Luft hochexplosiv. Der Mirai benötigt deswegen im Innenraum Wasserstoffdetektoren um eine kritische Konzentration zu verhindern.
– der Mirai ist voll mit Antriebstechnik. Die Brennstoffzelle nimmt viel Platz ein. Die Drucktanks nehmen viel Platz ein und sind auch noch schwer. Dazu noch Batterie, Konverter und Elektromotor. Nicht mehr viel Nutzraum für Passagiere und Gepäck. Und für 155 PS hat der Wagen fast ein Gewicht von 2t.
– der Anschaffungspreis liegt ohne Subventionen bei ca. 60.000 US-$
– die Wartung ist intensiv und entsprechend kostspielig: die Wasserstofftanks brauchen regelmäßig eine Druckprüfung, die Stacks der Brennstoffzelle müssen regelmäßig ausgetauscht werden.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten hat der Wasserstoffantrieb?

Das Tankstellennetz lässt sich wenn auch teuer sukzessive ausbauen. Eine Versorgung zumindest der Tankstellen wäre vergleichbar dem Erdgasnetz denkbar.
Am schlechten Wirkungsgrad wird nur wenig zu drehen sein. Dem sind physicochemische Gesetzmäßigkeiten vor.
An den schlechten physikalischen Eigenschaften von Wasserstoff wird sich überhaupt nichts ändern. Da komplettes Einsperren unmöglich ist, wird es immer Verluste geben, immer mehr Korrosion und Alterung und immer Energie für die zusätzliche Sicherheitstechnik (zusätzlich zu den üblichen Sicherheitsanforderungen an ein Auto) aufgebracht werden müssen.
Mit der hochkomplexen Antriebstechnik, die viel Platz braucht, ist auch eine Skalierbarkeit nach unten nicht gegeben. Kleinwagen wird es mit dieser Technik kaum geben.


Vollends absurd wird der Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb, wenn man ihn mit dem reinen Batterie-Elektroantrieb als Alternative vergleicht. Die obige Kette im Vergleich:

Ökostrom: -> Leitung(^) -> Konverter -> Batterie(^20%): -> Strom -> Konverter(^) -> Wechselstrom -> Elektromotor: -> Antrieb

Wirkungsgrad: ca. 80%

Und wenn man dann noch den Mirai mit einem Tesla Model S direkt in der Fahrpraxis vergleicht:

Vorteile:
– wesentlich mehr Platz für Passagiere und Gepäck (Frunk & Trunk)
– wesentlich besseres Leistung-Gewicht-Verhältnis
– vergleichbare Reichweite
– abgestellt kaum Entladung der Batterie
– kann am Stromanschluß zu Hause geladen werden -> Wahl von Ökostrom in D
– vergleichsweise preiswertes Superchargernetzwerk für Langstrecke
(200.000€ für 8 Ladepunkte)
– extrem langlebig (keine Wasserstoffversprödung, Vollaluminiumkarosserie,
Antrieb bis zu 2 Millionen km)
– extrem wartungsarm, kaum Verschleißteile beim Antrieb
– relativ wertstabil
– bestechende technische Einfachheit
Nachteile:
– das Laden am Supercharger dauert immer noch bis zu ca. 40 Minuten (Kaffeepause)
– Ladestation (wall box) zu Hause notwendig bzw. zumindest sinnvoll
– ca. 30.000 US-$ teurer (gebraucht aber schon für 60.000 € zu haben, und es gibt viele andere Elektroautomobdelle)
– Batterie altert mit der Zeit, Kapazitätsverlust

Wie sehen die Entwicklungsmöglichkeiten beim Batterie-Elektro-Antrieb aus?

Aufgrund der Einfachheit des Antriebes sind Elektroautos:
– breit skalierbar
– auch von neuen Firmen herstellbar (Konkurrenz)
– Stromtankstellenausbau schnell und kostengünstig (Infrastruktur schon vorhanden bzw. muss nur noch ausgebaut werden, kann sogar von Laien bewerkstelligt werden)

Da die Batteriepreis jährlich zwischen 12 und 14% fallen:
– zunehmend kostengünstiger in der Anschaffung

Die Leistungsdichte der Batterien wird immer höher:
– es kann immer mehr Kapazität verbaut werden -> höhere Reichweiten
– mit Superkondensatoren sind auch extrem schnelle Ladezeiten denkbar


Gesamtfazit:

Das Wasserstoff-Brennstoffzellen-Auto hat eher weniger als mehr Zukunft, vor allem wegen dem schlechten Wirkungsgrad bei Ökostrom als nachhaltiger Energiequelle. Ich bezweifle dass es sich in der Breite jemals durchsetzen wird. Bestenfalls sehe ich eine Nischenlösung für Extremautofahrer (Vertreter/Manager mit nicht mehr als einer Aktentasche), die nicht mehr als 5 Minuten Zeit haben zum auftanken und weite Strecken zurücklegen müssen (was machen die bei Stau?).
Für Otto Normalverbrauchen wird ein solches Auto zu teuer in der Anschaffung und Unterhalt, im Vergleich zum geringen Nutzwert, was das Platzangebot betrifft, sein.

Letzte Frage:
Warum baut Toyota, der größte und (subjektiv) beste Autokonzern der Welt ein solches Irrsinnsauto?

Kunden von Toyota sind weltweit in der Regel zufriedene Kunden. Toyota hat den Autobau nach Henry Ford das zweite mal revolutioniert. Pannenarme, zuverlässige Autos sind das Markenzeichen von Toyota.
Aber Toyota ist eben auch ein klassischer Autokonzern, der sich in ähnlichen Sachzwängen befindet wie die übrige Autobranche. Auch Toyota verdient sein Geld mit Verbrennern, mehr als jeder andere Autokonzern. Folgerichtig hat man schon vor Jahren auf den Hybrid gesetzt um möglichst „sanft“ vom Verbrenner weg zu kommen. Hier hat Toyota den Vorsprung den Tesla bei den Elektroautos hat. Die Entwicklung des Mirai ist da nur folgerichtig, denn auch er ist in erster Linie ein Hybridauto. Hybridautos sind der letzte Aufschrei der Automobilindustrie ihre Marktmacht zu behalten. Man könnte den Mirai auch als Verzweiflungstat betrachten.
Letztlich ist das auch eine Prestige-Frage für Toyota und die Antwort auf die Frage „Warum leckt sich der Hund die Eier?“: weil er’s kann. Niemand außer Toyota ist (derzeit) in der Lage ein solch komplexes Auto in Serie zu produzieren. Es mag den ein oder anderen Nachahmer geben, aber allen wird kein großer Erfolg beschieden sein. Wenn die Batterie-Elektroautos so günstig geworden sind, dass sie auch die Benziner und Diesel trotz billigen Öls in Anschaffung und Unterhalt hinter sich lassen, wird das Wasserstoffauto nur noch eine Randnotiz sein. Viele neue Hersteller werden sich den ohnehin schrumpfenden Automarkt unter sich aufteilen und die Bedeutung der etablierten Autokonzerne rapide sinken.

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Braunkohlewahnsinn – Folge 24.187

Der staatlich geförderte Braunkohlewahnsinn nimmt immer absurdere Züge an:
Ganze Dörfer für die Braunkohle dem Erdboden nicht nur gleich sondern noch weit darunter machen ist legal. Eine Solaranlage in einem solchen vom Untergang bedrohten Dorf wird dagegen behördlich verboten und muss abgerissen werden:
http://www.heise.de/tp/news/Braunkohle-Der-reale-Irrsinn-3222514.html

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Knast statt Klage? Nicht zu empfehlen

Da Kommentare bei Blogspot.de so schwierig sind:
Knast statt Klage? Nicht zu empfehlen

Eine empfehlenswerte rechtliche Aufklärung was Sache ist. In den Knast zu wandern ist nicht wirklich eine Alternative zumal es preisgünstigere Wege des Widerstandes gibt. Und wenn wäre das auch nur psychisch sehr robusten Naturen zu empfehlen.
Wer den Weg zum EGMR beschreiten will sollte sich schon in den nationalen Instanzen auf die EKMR berufen. Erst beim EGMR jammern wenn man mit der Steuer-Nummer und Verfassungsbeschwerde beim BVerfG gescheitert ist, ist nicht sonderlich glaubwürdig.

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Illusionen

Die Illusion von Informiertheit,
die Illusion von Freiheit und
die Illusion von Demokratie

Prof. Dr. Rainer Mausfeld – Warum schweigen die Lämmer?

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Das Navratilova-Schmidt-Paradoxon

Am 06.02.2015 erschien in Telepolis der Beitrag Krebs – Macht und Ohnmacht des Zufalls in dem die Problematik der Ursachenforschung bei Krebs thematisiert wurde.

Es liegt in der Natur des Menschen nach dem Warum zu fragen. Im Fall von Krebs Warum ich? oder im Fall nahestehender Angehöriger Warum gerade er?. Wenn man nach den Ursachen auf einschlägigen medizinischen Webseiten recherchiert, bekommt man bei vielen Krebsarten als erstes zu lesen, dass die Ursachen dafür im Dunkeln liegen, noch nicht ausreichend erforscht seien usw. usw. es gäbe aber eine Reihe von Risikofaktoren wie Rauchen, Alkohol-/Drogenmissbrauch, Übergewicht, falsche Ernährung, zu wenig Bewegung usw. usw. die üblichen Verdächtigen eben.

Nun erkranken aber nicht wenige auf die das alles nicht zutrifft trotzdem an Krebs. Das klassische Beispiel ist die ehemalige, langjährige Spitzensportlerin mit unzähligen Rekorden in ihrer Sportart Tennis, überzeugte Vegetarierin und Verfechter einer gesunden Ernährung Martina Navratilova die 2010 im Alter von ca. 50 Jahren an Brustkrebs erkrankte (aber gottseidank wohl wieder komplett geheilt werden konnte). Dagegen rauchen Leute wie ein Helmut Schmidt noch mit über 90 wie ein Schlot, wo man sich nicht gewundert hätte, wenn er schon 10 mal an Lugenkrebs gestorben wäre. Da liegt die Annahme nahe, dass es eher einem Lotteriespiel als eine Ursache-Wirkung-Beziehung gleicht ob jemand Krebs bekommt oder nicht. Das ist natürlich keine sehr befriedigende, wenn auch durchaus plausible Antwort. Es kommt nicht selten in der Wissenschaft vor, dass man nach einem kausalen Zusammenhang sucht und es findet sich keiner. Das ist eigentlich der Normalfall wissenschaftlicher Forschung, die sich dem evolutiven Prinzip auch nicht entziehen kann und hauptsächlich Fehlschläge produziert um in einigen wenigen Fällen tatsächlich neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Wenn also kein kausaler Zusammenhang gefunden wird, heißt das nicht unbedingt, dass es keinen gibt. Auch Fragestellung und Methode können unzulänglich sein. Ein Beweis, dass eine prinzipielle Unmöglichkeit eines kausalen Zusammenhangs bzw. dessen Nachweises besteht, dürfte nur epochalen wissenschaftlichen Erkenntnissen wie der Quantenphysik, dem Gödel’schen Unvollständigkeitssatz und dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik beschieden sein. Sprich: in den meisten Fällen gibt es keinen Nachweis von „echtem“ Zufall i.S.v. engl. random, sondern nur von unbestimmtem Zufall i.S.v. engl. chance.

Im Fall vom Krebs kann die Erkenntnis es sei „Zufall“ auch schlicht daran liegen, dass man nicht genau genug hingeschaut hat, untaugliches Instrumentarium benutzt hat oder auch nur zu dumm ist die Zusammenhänge zu erkennen.

Im Forum zu o.g. Telepolis-Artikel wurde eine interessante Frage gestellt und zwar Erzeugen Traumatas und auswegslose Situationen Krebs? [sic]. Die Antwort die der Fragesteller darauf gibt mag wissenschaftlich unbefriedigend sein, die Frage ist hochinteressant, gibt es doch Studien die statistisch nachweisen oder zumindest nahelegen, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit traumatisierte KZ-Überlebende eine erhöhtes Krebsrisiko hatten und hiervon besonders Kinder unter 5 Jahren betroffen waren.
Nun, da mag ein Kritiker einwenden, dass ein Holocaust-Überlebender einer Vielzahl von Belastungen im KZ ausgesetzt war und dass obwohl alle mehr oder weniger das Gleiche erlebten, nicht alle gleichermaßen an Krebs erkrankten und dass die Menschen die heute an Krebs erkranken kein einem KZ-Aufenthalt vergleichbares Trauma erlebt haben, aber Krebs in unserer Gesellschaft ein Massenphänomen ist, weit über das hinaus was als Risikogruppe gelten kann. Es erkranken Menschen an Krebs, die in gesicherten, wohlsituierten Familienverhältnissen aufwachsen, die liebevolle und fürsogliche Eltern hatten, wo es nicht die Spur eines Missbrauchs oder einer Vernachlässigung gibt, das krasse Gegenteil eines KZ-Aufenthaltes. Und auf der anderen Seite können KZ-Überlebende durchaus ein biblisches Alter erreichen. Das Bild passt einfach noch nicht richtig, vor allem solange es nur ein statistischer Zusammenhang ist und es kein wirklich kausales Erklärungsmodell gibt.

Aufgrund doppelter persönlicher Betroffenheit (die ich an dieser Stelle nicht weiter ausführen möchte) hat mich das Thema nicht losgelassen. Durch mein psychologisches Vorwissen und Zufall (coincidence) bin ich in einem geschlossenen Forum auf Links zu einem Vortrag von Dr Shelley Uram auf youtube gestoßen. Es besteht aus mehreren kurzen Videosequenzen, die leider nicht durchnummeriert sind, aber wohl in dieser logischen Reihenfolge stehen. Leider alle nur englischsprachig, aber gut erklärt und essentiell für das Verständnis:

Different Trauma 10’10“
Different Parts of the Brain 15’33“
Trauma and How the Brain Communicates 2’41“
*** • Chronic Trauma 4’36“ -> toxic stress
Explicit and Implicit Memories 5’59“
Sense of Self and the Nature of the Child 3’38“
Emotional Trauma and Brain Development 2’06“
*** • Trauma Triggers 2’10“
Addiction in the Brain 2’05“
The Brain and Family Dysfunction 1’46“
One’s Authentic Nature 1’41“

Die entscheidenden Beiträge habe ich mit *** hervorgehoben.
Und auf einmal ergibt sich ein logisches Bild, wie nach der Entschlüsselung des Maya Codes.
Die Kausalkette verläuft quer durch alle medizinischen Bereiche. Sie beginnt mit einem traumatischen Ereignis was je nachdem wie empfindlich die Person (sitting duck) gerade in der Entwicklung ihres Gehirns ist, schon ein vollkommen nichtiger Grund sein kann. Das Muster der ausgelösten Stressreaktion (fight-flight-freeze reaction (fffr)) des Überlebensprogrammes im unterbewußten Teil des Gehirns brennt sich dort ein. Gezeichnet fürs Leben! Die Person reagiert mangels erfülltem Sicherheitsbedürfnis nun überempfindlich und geht – vollkommen unbewußt – beim kleinsten, objektiv vollkommen harmlosen Anlaß in den Überlebensmodus z.B. das Klingeln eines Telefons. Da wir als soziale Menschen täglich einer Vielzahl solcher Reize ausgesetzt sind, das Überlebensprogramm aber nur für eine kurze Zeit konzipiert ist, eben bis die Gefahr vorbei ist, und nicht für 30 mal am Tag hoch und runter zu fahren, geht das Gehirn in das nächste Überlebensprogramm und fährt die Stressbiochemie auf ein konstantes Level hoch. Nun befindet sich der Körper in einem Dauerstresszustand. Der Mensch kann so dauerhaft überleben und man wird es ihm nicht einmal besonders anmerken, denn der Verstand, der sich den Stress nicht erklären kann, erfindet eine Erklärung. Oder die Umwelt (Eltern, Ärzte, Lehrer, usw.) erfinden eine Erklärung, warum man so ist und was man dagegen tun soll.
Doch der chronische Stress bleibt, denn das Unterbewußte ist dem bewußten Denken nicht zugänglich. Und die biochemischen Substanzen wie z.B. Adrenalin oder Cortisol sind langfristig toxisch. Und so kann, selbst bei psychotherapeutisch behandelten und ihres Traumas bewußten Menschen, nach Jahren und Jahrzehnten Krebs entstehen, einfach aufgrund der chronischen Selbstvergiftung des Körpers.

Ein zusätzliches Problem ist die Tatsache, dass einem alles mögliche an Therapie und Medikamenten verkauft wird, diese aber wie Anti-Depressiva oder Kognitive Verhaltenstherapie nur bei den Symptomen ansetzt, dafür eine lange und zum finanziellen Vorteil des Anbieters lukrative Patient-Therapeut/Arzt/Pharmamafia-Beziehung aufbauen.
Man kann mit Medikamenten keine fehlenden oder falschen neuronalen Verbindungen auf- oder abbauen, so wie man Querschnittslähmung auch nicht heilen kann. Und mit kognitiver, sprich verstandesmäßiger Therapie kommt man nicht an das Unterbewußtsein heran wo die eigentliche Fehlfunktion sitzt. Was wirklich effektiv sein kann, ist noch mal eine ganz eigene Kiste.

Ich hab an dieser Stelle leider kein Happy End anzubieten, außer der Antwort auf die Frage nach dem Warum. Die nötigen Konsequenzen müssen schon sehr, sehr früh ansetzen. Eltern müssen lernen, wie empfindlich ihre Kinder bis zu einem gewissen Alter für Traumata sind und müssen alles tun, was in ihrer Macht steht, dass das Kind das nötige Ur-Vertrauen in die Welt mitbekommt und seine Maslow’sche Bedürfnispyramide gerade aufbauen kann und nicht sowas daraus wird. Wer dagegen schon ein tiefsitzendes Trauma hat oder schon an Krebs erkrankt ist, für den wird es ganz ganz schwer. Nicht nur, dass ein solches tiefsitzendes, praktisch irreversibles Trauma eine enorme Behinderung in der persönlichen und sozialen Entwicklung eines Menschen ist, ein durch die Selbstvergiftung angerichteter Schaden ist auch kaum noch reparierbar und selbst wenn es gelingen sollte von heute auf morgen, den chronischen Stress abzustellen, durch die Vorschädigungen ist das Krebsrisiko sicher schon erhöht und dann braucht es für den letzten Schritt zum Ausbruch des Krebses wirklich nur noch den Zufall. In der ACE Pyramide wird das Szenario erschreckend dargestellt.

Und warum kriegt jemand wie Helmut Schmidt keinen Krebs? Er scheint vor allem auch psychisch eine Pferdenatur zu sein, für die vor allem in seiner frühen Kindheit alles optimal lief. Davon profitiert er jetzt noch mit über 90. Er hat wahrscheinlich kein Trauma und seine einzige Angst scheint zu sein, dass die EU seine heißgeliebten Mentholzigaretten verbietet. Und wenn man sich ansieht wie viele Raucher weit vor seinem Alter an Lungenkrebs gestorben sind, dann sind die Helmut Schmidts die Ausnahme von der Regel. Um 100 zu werden, braucht man die emotionale Natur von Helmut Schmidt, nicht seine Zigaretten.

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GEZ¹ aka Rundfunkbeitrag einfach loswerden!?

Disclaimer: Die Recherche wurde mangels freier Kapazitäten abgebrochen. Dies ist nur der Entwurf mit Stand vom 17.1.2015. Wer immer sich dazu berufen sehen mag, mag diese Recherche fortsetzen und validere Ergebnisse zu Tage fördern, mag dies mit diesen Daten tun.

Die Ablehnung der Zwangsgelder für den öffentlich-schrecklichen Schundfunk ist ja nichts Neues, der ich mich grundsätzlich anschließe. Allerorten im Netz findet sich der Widerstand dagegen und Informationen dazu. Auf den mir bislang bekannten, einschlägigen Websites wurde und wird der verwaltungsgerichtliche Klageweg beschrieben um sich gegen diese Zwangsgelder zur Wehr zu setzen z.B. z.B. http://gez-boykott.de/ oder http://natuerlich-klag-ich.de/. Soweit so gut.

Nun bin ich aber auf ein ganz andere Art von Widerstand gestossen und zwar den der quasi Totalverweigerung, also der kompletten Verweigerung der Zahlung mit allen zur Verfügung stehenden Haken und Ösen. Hierzu kursieren vor allem stundenlange Youtube-Videos in denen in epischer Breite beschrieben wird wie man die GEZ¹ „los wird“. z.B.
https://www.youtube.com/watch?v=TPH8D7GKCiw oder https://www.youtube.com/watch?v=nR9YmdhscuU. Die dabei verwendete Argumentation und Vorgehensweise klingt zum einen sehr verlockend zum anderen auf den ersten Blick auch schlüssig. Juristisch ein bisschen schlau machen und mit Gesetzesbüchern dem Vollstreckungsbeamten freundlich vor der Nase herum wedeln und die Sache hat sich erledigt. So zumindest der Tenor.

Aus meiner bisherigen juristischen Erfahrung als Laie kam mir das allerdings zu einfach vor, vor allem, da ich mir nicht vorstellen konnte, dass diese Staatsmafia quasi keinerlei Möglichkeiten zur Gegenreaktion hätte. Recht haben und Recht kriegen sind in diesem Land ja zweierlei. Und einerseits wird bemängelt, dass die Eintreibung der Zwangsgelder unrechtmäßig ist und Zahlungswilligkeit bekundet so es „rechtlich einwandfrei“ wäre, andererseits: warum sollte eine Staatsmafia, die in einem Fall rechtswidrig vorgeht, es nicht auch weiter tun. Einerseits wird sich auf Gerichtsurteile berufen, andererseits wird der Justiz Parteilichkeit bzw. mangelnde Legitimation vorgeworfen. Es ist sehr schwierig in dieser Gemengelage den Überblick zu bewahren, was ich als einen Hauptkritikpunkt betrachte.

Als Erfahrungsmensch, der nichts unkritisch hinnimmt, habe ich mich im Netz auf die Suche nach kritischen Betrachtungen diese Vorgehensweise gemacht. Seiten der Staatsmafia werden diese Leute in den Bereich der „Reichsbürger“ und „rechtsextremer“ verortet, was nicht verwunderlich ist, stellen sie doch zu Recht die Legitimität dieses Staates in Frage bzw. die Staatsmafia ist moralisch in der Defensive und muss zu pauschalen Diskreditierungsmethoden greifen um sich nicht einer inhaltlichen Auseinandersetzung stellen zu müssen. Also keine wirkliche Hilfe für jemanden der die Legitimität dieses Staates in Frage stellt, aber nicht vom Regen in die Traufe kommen will.
Auf der weiteren Suche bin ich auf Erfahrungsberichte mit dieser Methode gestossen z.B.
http://www.petra-timmermann.de/Meinung/2013/GEZ.html. Den nachhaltigsten Eindruck hat allerdings eine Reihe von jeweils ca. 10-minütige youtube-Videos von ChaotinChrissi gemacht, die den Verlauf ihres Falles, auch in seiner emotionalen Belastung eindrucksvoll dokumentiert:

In chronologischer Reihenfolge, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, es scheinen wohl manche Videos insbesondere von der Zwangsvollstreckung gelöscht bzw. gesperrt worden zu sein:
20.11.2013
20.11.2013
17.03.2014
02.05.2014
31.07.2014
17.08.2014
30.08.2014
19.09.2014
26.09.2014 (fur D gesprerrt²)
26.09.2014 (fur D gesprerrt²)
28.09.2014
05.10.2014
06.10.2014
19.10.2014
26.10.2014
15.11.2014
18.11.2014
20.11.2014
28.11.2014

Insbesondere der Beitrag vom 26.10.2014 empfehle ich incl. Kommentaren in voller Länge zu Gemüte zu führen und ganz besonders ab Minute 10. (dazu muss man leider youtube und google alles an JavaScript erlauben und das Ausklappen ist etwas pfriemelig, das komplette Sichern und Abspeichern noch viel mehr, aber ich hab eine Kopie von Video und Kommentaren). Darin schildert ChaotinChrissi ihre negativen Erfahrungen mit „Heimat und Recht“, deren Anleitung zur Zahlungsverweigerung (10 Punkte Plan) sie gefolgt war. Danach ist das mindeste, dass man allen Zahlungsverweigerern zur Vorsicht raten sollte bevor man die Anleitung solcher Videos befolgt, zumal diese einer ausführlichen Dokumentation und Belegen, dass dies wirklich zum Erfolg führt entbehren. Der Fall ChaotinChrissi belegt dagegen, dass es erhebliche Unannehmlichkeiten nach sich ziehen kann, von der psychischen Belastung ganz zu schweigen (ChaotinChrissi hält da schon sehr viel aus), von denen in den Videos nichts erwähnt wird. Substanzielle, kritische Auseinandersetzung mit diesen Anleitungen konnte ich im Netz nur sehr spärlich finden. Daher dieser Versuch einer selbigen. Wer weitere sachdienliche und erhellende Informationen und Erfahrungen (am besten sauber und gut dokumentiert) hat, möge diese bitte als Kommentar posten.

Richtig interessant wird es bei den Vorträgen von Rico und Dave alias Dimitri1901.
Eine endlose Serie von youtube-Videos mit Kommentaren, Blog-Artikel (Stichwort: GEZ Nein Danke) Hier wird zwar eigenverantwortliches Handeln explizit angemahnt und hier ist man ausweichender was Erfolgsaussichten („Falsche Frage“) betrifft, aber es wird mit der Staatsmafia juristisch hoch gepokert bis hin Zwangsvollstreckungen, Kontopfändungen, Gehaltspfändungen, Schufa-Einträgen seitens der Staatsmafia, sowie P-Konten, persönliche In-Haftung-Nahme von Gerichtsvollziehern und Vollstreckungsbeamten, Akzeptanzschreiben mit AGBs, Rechnungen und letztlich sogar Eintreiben mit ausländischen Inkassofirmen. Kernpunkt ist die Negierung der BRD als Staat, was man als Anknüpfungspunkt an die Reichsbürger-Bewegung betrachten kann. Dahin werden alle diese Leute auch gleich von den Vertretern der Staatsmafia verortet, sobald erstere ihr Argumentation aufbauen.
Das Ganze steht im Widerspruch zum konventionellem Rechtsverständnis, wonach es bei Zwangsvollstreckung keinen anderen Ausweg gäbe als zu zahlen. Auf den Seiten von netzwerkvolksentscheid.de und in den Videos wird explizit vor einem konventionellen verwaltungsgerichtlichen Klageweg abgeraten allerdings im Vergleich zur eigenen Vorgehensweise extrem kurz, interessanterweise mit einer Begründung, die man auch auf die Totalverweigerung anwenden kann: auch dieses kostet viel Zeit, Kraft und Geld und letztlich ist es einer institutionellen Diktatur wo und wie oft sie ihr Recht bricht. Und außerdem hätten alle in letzter Instanz schon verloren. Dem ist nur nicht so: ein Entscheid des BVerfG steht noch aus (was allerdings Formsache sein dürfte) und es besteht noch die Möglichkeit vor den EGMR zu ziehen und da bestehen bessere Chancen, auch für alle durch einen Präzedenzfall etwas zu erreichen, als dass jeder für sich mühsam den Sissiphos-Kampf mit den Institiutionen aufnehmen muss.
Und eine Frage bleibt unbeantwortet: wer entscheidet bei diametralen Rechtsauffassungen? Und wir skalierbar ist ein solches Vorgehen? Mit welchen Gegenreaktionen muss man rechnen, wenn dieses Vorgehen erfolgreich ist? Kommt es zur Kraftprobe zwischen Staatsmafia und Volk?

Fazit: ich möchte niemanden zu- oder abraten einen bestimmten Weg des Widerstandes gegen die GEZ¹-Mafia zu gehen, aber ich rate in jedem Fall zur Vorsicht und warne vor Leichtgläubigkeit und Naivität, auch wenn alles noch so logisch und schlüssig klingt.
Auf der anderen Seite steht ein mächtiger Gegner der die im Zweifelsfall die ganze institutionell diktatorische Staatsgewalt auf seiner Seite hat und das sollte man nicht unterschätzen.

¹ korrekt heißt es nun ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice, der aus der Gebühreneinzugszentrale hervorging, der Einfachheit und allgemeinen Verbreitung weiter GEZ

² für Deutschland gesperrt, allerdings mit ein paar Tricks kann man die Videos doch runterladen

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Rheinland-Pfalz – Wir machen’s einfach

Rheinland-Pfalz Politiker 456 Millionen für Nürburgring veruntreut Wir machens einfach

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