Zehn Doping-Sünderlein

Beim Kramen im Archiv gefunden:

Zehn Doping-Sünderlein fuhren die Tour de France.
Einer war zu blöd beim Test und hatte keine Chance.

Neun Doping-Sünderlein schwiegen jahrelang,
irgenwann da ging’s nicht mehr, da war der nächste dran.

Acht Doping-Sünderlein nutzen die Gelegenheit
und schon hatte der Nächste sich als reumütig gezeigt.

Sieben Doping-Sünderlein dabei auch ein Idol,
dem man es gar nicht zugetraut, dass er mit Epo voll.

Sechs Doping-Sünderlein und einer mit nem Sohn,
dem er dies nun beichten wollt, dem fairen Sport zum Hohn.

Fünf Doping-Sünderlein wurden langsam blass,
ein weit’rer bat ganz öffentlich um Doping-Sünd-Ablaß.

Vier Doping-Sünderlein verloren langsam das Gesicht,
und wenigsten einmal im Leben lügen Dänen nicht.

Drei Doping-Sünderlein wollten viel Ruhm und Geld,
nach dem großen Abkassiern hat’s einer dann dem Rest der Welt erzählt.

Zwei Doping-Sünderlein sah’n bei sich kein Vergehn
ein Uni-Prof, der packte aus und einer musst‘ gestehn.

Ein Doping-Sünderlin stritt weiter alles ab,
trotz Blutbeutel mit Namen drauf; Beweisen nicht zu knapp.

Kein Doping-Sünderlein schien mehr in der Welt,
doch wer hat schon mit Sicherheit sie all‘ genau gezählt.

Riis ist der siebte ehemalige Telekom-Profi nach Bert Dietz, Christian Henn, Udo Bölts, Rolf Aldag, Brian Holm und Zabel, der Doping zugegeben hat.
Jan Ulrich stritt damals noch alles ab.

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