Der Lohnsklavenmarkt

Der alltägliche Wahnsinn des neoliberalen Lohnsklavenmarktes:
Firmen schalten Stellenanzeigen nur aus Marketinggründen oder um Mitarbeiter durch günstigere zu ersetzen.

Auf Anfrage gibt das natürlich niemand offen zu, aber wenn man als „Bewerber“ dies offen anspricht, ist man sehr schnell kurz angebunden. Besonders verdächtig: scheinbar alternative, vordergründig unkonventionelle Stellenanzeigen, allerdings auf Hochglanzwebsite mit der man beim Denglisch-Bullshitbingo locker gewinnt.

Es gibt auch diverse Firmen-Bewertungsportale sei es aus Bewerbersicht oder als Jobber. Leider ist das Angebot relativ unübersichtlich und erfordert eigentlich eine Bewertung der Bewertungsportale. Ich habe mich mal bei einigen angemeldet. In wie weit diese zu empfehlen sind, muss sich noch rausstellen. Nicht wenige Firmen-Bewertungsportale schalten Werbung von Firmen bzw. verkaufen diesen Abo, was nicht gerade für deren Unabhängigkeit in der Bewertung spricht. Da sind Portale wie http://www.bewerbersicht.com schon besser, da ohne Werbung, dafür auch etwas schlichter in der Aufmachung, was aber kein Nachteil sein muss, gegenüber den aufgebrezelten Hochglanz-Reklame-Portalen.

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