Warum die Außerirdischen nicht „hier“ sind

zu:Technische, weltraumfahrende Zivilisationen

Es gibt noch einen ziemlich profanen Grund warum die Außerirdischen nicht hier sind: die enormen Entfernungen. Selbst wenn wir mal die schnellstmögliche Signalgeschwindigkeit, die Lichtgeschwindigkeit, als Basis für einen Informationsaustausch annehmen: soviel Lichtjahre wie jemand von uns entfernt ist, so viel Jahre dauert ein Signal von ihm zu uns. Selbst unser nächster stellarer Nachbar alpha-centauri ist ca. 4 LJ entfernt. Eine Antwort käme frühestens in 8 Jahren. Man stelle sich einmal vor man würde mit diesen Reaktionszeiten real kommunizieren. Er wäre ziemlich dämlich und das auch im Sinne von Intelligenz. Denn Intelligenz zeichnet sich vor allem durch die Geschwindigkeit aus mit der Informationen verarbeitet werden. Alle Gehirne von Lebewesen mit hoher Intelligenz wie z.B. Rabenvögel, Primaten, Octopus zeichnen sich durch sehr schnelle Informations-Verarbeitung aus. Laufzeiten von Jahren, Jahrzehnten, oder – unter der Annahme interstellarer Raumfahrt bzw. Kommunikation mit der anderen Seite der Galaxie – Jahrzehntausenden würden uns – im wahrsten Sinne des Wortes – zu Tode langweilen. Und so wird die Diskussion über Außerirdische zum Selbstzweck ohne realen Hintergrund.

BTW. Warum zerstört jede höhere Zivilisation ihre Grundlagen? Warum leckt sich der Hund die Eier? Weil er’s kann! Bislang hat noch jede Zivilisation oder Population von Individuen einer Art immer ihre Lebensgrundlage ruiniert, wenn sie es denn konnte. Logischerweise haben nur diejenigen überlebt die es bis dato nicht konnten und die nicht von der zerstörten Lebensgrundlage mit abhängig waren. Das liegt an dem Umstand, dass jedes Tier programmiert ist ein hungriges Tier zu sein, denn wenn Nahrungsmangel der Normalfall ist, überlebt nur das Tier, das dann wenn es was zu fressen gibt den größten Antrieb hat um die darauf folgende Notzeit zu überleben.
Wenn es nun keine Notzeiten mehr gibt, weil das Tier sich neue Nahrungsquellen erschließen konnte, ändert das nicht das Programm und das Tier frisst so lange in sich hinein bis alle Nahrungsquellen erschöpft sind. In der darauf folgenden Hungersnot bricht die Population ein, was bis zur Extinktion führen kann. In der Tierökologie als Massenwechselart bekannt.

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