Corona-Maske – so sinnvoll wie Sturzhelme für Fußgänger

Falsch zugeordnetes Zitat des Tages

Widerstand braucht Phantasie

Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

Außer unseren Politikern, die keine Fehler zugeben können, scheint keiner wirklich glücklich mit den Corona-Zwängen zu sein. Die einen fügen sich nur, die anderen versuchen den Zwang krampfhaft zu rechtfertigen, andere gehen ins innere und äußere (Einkaufs-)Exil, wieder andere versuchen sich mit ärztlichen Attesten zu helfen, noch mal andere verweigern sich offen und nehmen Repressalien in Kauf wie Hausverbote und Bußgelder. Die wenigsten kommen hierzulande vollkommen ungeschoren davon, jedenfalls nicht ohne massive Nachteile zu erleiden. Naja, vielleicht Superreiche die ihre Personal zum Einkaufen schicken können und zu denen der Leibarzt nach Hause kommmt …
Aber außer mir habe ich noch niemanden gesehen, der versucht das Corona-Zwangsradar knapp zu unterfliegen und den Gesslerhut mit dem Stinkefinger zu grüßen. Das habe ich jetzt noch eine Spur verbessert.
Ein großes Problem ist ja, dass man unter der Maske schlecht atmen kann. Für einen kurzen Einkauf mag es noch gehen, aber auf Dauer … und wenn man Brillenträger ist und ständig beschlagene Gläser hat … Hier kann man sich den Umstand zu Nutze machen, dass es für die vorgeschriebenen Mund-Nase-Bedeckungen keinerlei Qualitätsanforderung gibt und selbst wenn, wäre es mühsam das zu überprüfen und zu ahnden. Der Anschein eines Schutzes reicht also aus um dem Gesetz bzw. der Corona-Verordnung genüge zu tun.

Aus Resten von Fliegengitter, einem DIN-A4 Papier mit Aufdruck, etwas Klebe- und Gummiband habe ich eine neue Alibi-Maske gebastelt durch die man praktisch ganz normal atmen kann.
Dazu habe ich neue Einsteckschilder für meine Wechsel-Gelbweste ausgedruckt. Zur Nachahmung ausdrücklich empfohlen.
Für die Bastelmaske empfehle ich die Anleitung für eine Origami Mask nach May­wa Den­ki. Nur statt Heftklammern Klebeband und statt Taschentüchern Fliegengitter nehmen und einer OP-Maske im Aufbau nachmachen.

Im übrigen ist Lügen hierzulande nicht strafbar – im Gegensatz zu Betrug und Urkundenfälschung. Man kann also guten Gewissens bei den diversen Corona-Registrierungszwängen erfundene Daten angeben.
Und falls man mal wieder von irgendwem in abfälliger Intension als „Verschwörungstheoretiker“ tituliert wird, empfehle ich folgende Retourkutsche:

Lieber ein Verschwörungstheoretiker,
als ein Gesslerhut-Grüßaugust

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8 Antworten zu Corona-Maske – so sinnvoll wie Sturzhelme für Fußgänger

  1. mschl58 schreibt:

    Auf eine ähnliche Idee bin ich auch schon gekommen.
    Nur noch einfacher.
    Ich habe einfach seitlich je zwei Schlitze in die Maske geschnitten.
    Das verordnete „Mund und Nase“ bedecken wird damit trotzdem voll eingehalten und man dennoch freier atmen.
    Bisher hat mich darauf auch noch niemand angesprochen.
    Was wohl Till Eulenspiegel dazu sagen würde?
    Ihm würde sicher gefallen so den Mächtigen den Stinkefinger zu zeigen.

  2. DS-pektiven schreibt:

    Hey, moment! Sturzhelme für Fußgänger sind zumindest schon einmal wesentlich sinnvoller als für Radfahrer! ;)

    Wenn diese Idiotie wirklich noch länger dauert und man irgendwann auch in Frankreich nicht mehr ohne Maulkorb in den Supermarkt darf, bastle ich mir auch eine „Mund- und Nasenbedeckung“ – und zwar aus einem roten Mandarinen-Netz. :P

    Die Retourkutsche klingt gut; wird aber leider den zusätzlich beeinträchtigten geistigen Horizont vieler Sauerstoffunterversorgter bei weitem übersteigen.

  3. cassiel schreibt:

    Ich hab heute die neue Alibi-Maske schon mal getestet. Ein voller Erfolg. Ich wurde nur einmal zurechtgewiesen – weil ich den Mindestabstand nicht eingehalten hatte :-D Bei meinen Beobachtungen habe ich festgestellt, dass die Mund-Nase-Bedeckung (MNB) ohnehin zur Farce wird oder schon ist. Zig Leuten hängt die MNB irgendwo unter den Nasenlöchern, oft wohl sogar bewußt um eben besser atmen zu können. Da sagt auch keiner was, obwohl es ja ein offensichtlicher Verstoß gegen die Corona-Verordnung ist. Wohingegen meine Alibi-Maske den Anforderungen rein winkeladvokatenmäßig genügt. Also bis da jemand anfängt zu meckern und Stress zu machen, dauert es wohl noch eine Weile.

    Ich liebe es übrigens wenn es bei den Sauerstoffunterversorgten oder sonstwie Unterbelichteten an den Neuronen und Synapsen richtig knackt, knirscht und kracht. Besonders mag ich Oxymoron-Aussagen wie z.B.

    Spontanität will gut überlegt sein

    Im richtigen Moment solche Worte fallen gelassen, kann man da dann regelrecht beim Systemabsturz des anderen Gehirns zusehen :-D

    • DS-pektiven schreibt:

      Das Tragen des Lappens auf „Halbmast“ ist vermutlich die sanfte Form von Protest. Mich würden wirklich mehr Erfahrungsberichte von Leuten interessieren, die gesichtsnackt oder mit satirischen Maulkörben einkaufen gehen. Scheinbar scheint das auch bei dir und deiner Eigenkreation allgemein eher unspektakulär zu verlaufen?

      • cassiel schreibt:

        Solange jemand irgendwie irgendwas das nach Mund-Nase-Bedeckungsmöglichkeit aussieht im Gesicht trägt, scheint sich in der Tat niemand an mangelhafter Funktionalität oder Anwendung zu stören, selbst wenn die Nase vollkommen frei ist. Vollkommen gesichtsnackt bin ich noch keinem dort begegnet wo es vorgeschrieben ist. Den Ärger will offensichtlich keiner riskieren, zumal immer noch „Security“ herum läuft, wenn auch personell deutlich reduziert im Vergleich zur Zeit anfangs des Lockdowns. Und ich wurde ja schon einmal Zeuge einer Auseinandersetzung zwischen „Security“-Personal und einer Kundin im Kaufland. Das war noch vor dem Maskenzwang, aber das war schon echt heftig und das wünscht sich sicher keiner zu erleben. Aber damit ist eben zu rechnen, wenn man gesichtsnackt irgendwo einschreitet wo es vorgeschrieben wird.

  4. cassiel schreibt:

    Heute wurde ich nach ca. 2 Monaten das erste(!) mal wegen meiner Alibi-Maske bei ALDI-Süd in Pirmasens/Zweibrücker Straße an der Kasse angeblafft. Auf den Hinweis, dass diese den gesetzlichen Vorschriften entspricht, erntete ich nur Unverständnis. Die Kassiererin meinte sie könne mich nicht mit so einer Maske ins Geschäft lassen. Zum Handgemenge oder Polizei kam es nicht mehr da ich schon auf dem Weg nach draußen war, aber generell für meiner einer keine angenehme, weil stressige Situation.
    Aber das gibt mir Gelegenheit bei ALDI-Süd hinsichtlich Mitarbeiterschulung und Sprachregelung über die Corona-Vorschriften eine Anfrage zu stellen. Das Ergebnis werde ich hier mitteilen.

    • cassiel schreibt:

      Im Westen nichts Neues. Auf meine Anfrage bei ALDI-Süd vor mehr als einem Monat habe ich bis heute keine inhaltliche Antwort bekommen, nur gleich nach Einreichung die übliche automatische Eingangsbestätigung und dass man meine Anfrage nicht vergessen werde und man deshalb von Nachfragen absehen solle.
      Aber heute habe ich die erste(!) positive Reaktion auf meine Alibi-Maske bekommen. Beim Einkaufen im Globus von einer Kundin, die auch maskenkritisch ist und auf die Demos geht. Hatte dummerweise keine „Visitenkarten“ dabei und noch nicht mal was zum schreiben, weshalb ich ihr die Adresse meines Blogs nur mündlich mitteilen konnte. An dieser Stelle ein Hallo, falls sie das liest :)

  5. Pingback: Corona-Blockwart-A…bziehbild des Tages: Globus Kaiserslautern | wwwahnsinn

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